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Sternschnuppe

Sternschnuppe

Im Gedenken an unsere treuen Begleiter

Liebe Tierfreunde,
hier auf unserer Sternschnuppe möchten wir allen, die ein geliebtes Tier verloren haben, einen Ort der Trauer aber auch des Trostes und der Erinnerung zur Verfügung stellen. Diese Seite ist auch für all die, die keine Möglichkeit haben, ihr geliebtes Tier an einem stillen Ort, wie einem Tierfriedhof zu besuchen.

Wenn wir um unsere verstorbenen Tiere trauern, werden wir oft belächelt.
„Es war doch nur ein Tier“, so ist oft die Reaktion von Freunden und Bekannten, wenn das geliebte Haustier stirbt. Aber es war eben nicht nur ein Tier, sondern ein Freund und über lange Jahre hinweg Teil unseres Lebens. Trost und Verständnis finden wir oft nur bei denen, die ähnlich empfinden.
Niemand muss sich hier für seine Tränen schämen; die Trauer um ein geliebtes Tier ist etwas, das wir alle einmal erfahren haben oder noch erfahren werden. Hier kann jeder spüren, dass er mit seiner Trauer nicht alleine ist.

Besucht Eure Lieblinge hier und erinnert Euch an sie; am Anfang sicher unter Tränen, dann nach einer Weile mit einem dankbaren, liebevollen Lächeln.

Wenn ihr Eurem Tier hier einen Platz schenken wollt, veröffentlichen wir es gern in unserer Sternschnuppe und würden uns über eine Spende freuen. Diese wird in voller Höhe für die Versorgung unserer Tierheimtiere eingesetzt.

Konto des Tierheims:
IBAN: DE64 8705 4000 3711 0027 05
BIC: WELADED1STB

Es gibt auch die Möglichkeit kleine Erinnerungssteine anfertigen zu lassen. Besonders liebevoll gefertigte Steine findet Ihr zum Beispiel hier:


Liebe Grüße
Team – Tierheim „Waldfrieden“






Jason Golm am 8. Juni 2020

Schorsch – bis 22.Okt.2018

Lieber Schorsch, die Zeit war wirklich sehr kurz, doch denke ich, das ich dir die letzten wenigen Tage, die du bei mir warst, nachdem ich dich als dringenden Pflegefall aus dem Tierheim in Stollberg aufgenommen habe, wenigstens etwas lebenswert machen konnte. Man meinte schon, das du wohl nicht mehr lange bei uns sein würdest und ich rechnete ebenso damit. Sie vermuteten, du wärest depressiv dank dem langen allein sein. Doch um so mehr wollte ihr die letzten Tage so schön wie möglich machen.

Du blühtest auf, hast wieder 2 Tage gut und ganz alleine gefressen. Von einer Depression war nichts zu merken. Warst munter und verspielt, richtig gierig nach dem Fisch und alle haben sich gefreut! Nun, die meisten zumindest… Ich wollte meine Vermutungen lieber für mich behalten, das dies dem letzten Aufbäumen entsprechen könnte, hoffte aber das beste. So bestach ich dich mit dem besten Fisch, den es zu finden gab, jubelte dir so völlig unbemerkt die wichtigen Medikamente unter und du lagst am Abend schnurrend und völlig zufrieden mit mir auf dem Sofa. Da du wegen deiner verkrüppelten Pfote nicht mehr richtig laufen und schon gar nicht mehr springen konntest, bastelte uns der Nachbar (Gott hab ihn selig.) kurzfristig eine kleine Rampe, damit du nicht nur aufs Sofa zu mir, sondern auch aufs Fensterbrett dahinter kommen und die Aussicht genießen konntest.
Die ersten Tage war das Bad allein dein Revier und freutest dich, wenn ich nach dir schaute. Hast dich nicht hinaus gewagt und dich dort erst einmal eingelebt, bis die Neugier offenbar doch zu groß wurde und nach und nach der Flur und die Küche folgten. Später dann das Wohnzimmer und sogar mein Schlafzimmer. Wenn ich dich einmal mit ins Bett hoch gehoben habe, schienst du für diesen Moment der glücklichste Kater der Welt zu sein. Mehr als ein paar Minuten kuscheln war leider nie drin, da du ständig aufs Klo musstest. Vom hohen Bett abgesehen, hast du dieses Problem ja gut gemeistert. Hab ich dich mal ein paar Stunden allein gelassen, hast du seelenruhig auf dem Sofa in der warmen Sonne geschlafen und dich gefreut, wenn ich zurück kam. Hast mich begrüßt, egal wie schlecht du laufen konntest. Du warst ein wahrlich lieber und geduldiger kleiner Schatz, der uns nun allen fehlt. Doch leider traf meine Vermutung zu. Die folgenden Tage ging es mit dir und deiner Gesundheit schnell bergab. Wolltest nicht mehr essen, hattest Schmerzen und ein wundes Mäulchen. Alles was dicker als Milch war, hast du ausgespuckt, nur noch Katzenmilch bei dir behalten und die meiste Zeit im Katzenklo und dem direkt daneben geschobenen Bettchen verbracht. Hast angefangen zu frieren, worauf ich dir sogar eine kuschelige Wärmflasche dazu legte, die du dankend in den Nächten angenommen hast, wenn ich dich nicht gerade unter meiner Jacke gewickelt habe. Letztlich aber konnte man dich sogar nur noch vorsichtig mittels Decke hochheben, da deine Schmerzen einfach nicht mehr erträglich waren. Selbst dein so beliebtes Kraulen, war zur Last geworden, was dich sichtlich mitgenommen hat. Als mir einen Tag später endgültig bewusst wurde, das ich dies nicht mehr verantworten kann, versuchte ich nochmal mein bestes. Der leckerste Fisch, dein Lieblingsbällchen, die Medis. Am Ende einfach nur ganz viel Zeit mit mir in meinem Arm auf dem Sofa, im Wissen, dich morgen nicht mehr bei mir zu haben…
Du hast geschnurrt, geschlafen, dich angeschmiegt. Hast du es selbst gewusst? Wolltest du Trost spenden, das es einfach so passieren muss und sich nicht ändern ließ? Diese Minuten, bis der Tierarzt öffnen und ich ihn anrufen konnte, waren die schlimmsten, aber auch intensivsten, in denen ich so unglaublich viel Dankbarkeit von einem so kleinen Wesen erhalten habe, das ich kaum eine Woche kannte und mir gleichzeitig so viel gezeigt und gegeben hat… Das mir in so kurzer Zeit, so wahnsinnig ans Herz wuchs und das wohl auch auf Gegenseitigkeit beruhte.
Die Tierärztin meinte natürlich, sich das besser mal anzusehen und ich wusste genau, was passieren würde. Du bestimmt auch, denn so entspannt hast du, trotz der Schmerzen, lange nicht mehr gewirkt.

Du hast den folgenden Morgen nicht mehr gesehen. Ich wich auch in diesen schweren Minuten nicht von dir…
Hielt dich im Arm, konnte nicht recht loslassen, aber das Wissen, das du dich nicht mehr quälen würdest, brachte so eine unendliche Erleichterung in den Raum. Es war vorbei. Du warst nun an einem besseren Ort, mit all den anderen, die es vor dir geschafft hatten…

Leider habe ich nur das eine Bild auf dem Computer, welches dich jedoch an deinem letzten Abend zeigt.

Schorschi, du wirst nie vergessen werden. Von keinem. Weder den Leuten im Tierheim, die sich so aufopfernd um dich kümmerten, noch von meiner Familie, die mit allem bestmöglich half und am aller wenigsten von mir.

~~ Weine nicht, weil es so kurz war. Freue dich, weil es so schön war. ~~

Silvia am 8. März 2019

Emma

Lieber Ben, deine kleine Emma ist gestern, nach kurzer schwerer Erkrankung, zu dir über die Regenbogenbrücke gegangen. Bitte Pass gut auf sie auf! Ihr zwei seit tief in meinem Herzen und ich vermisse euch beide sehr!

Reiner und Gabi am 15. Juli 2018

Mony

Du bist überall da wo wir sind,denn du bist in unseren Herzen.

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