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Tierheimrundgang

Nachdem ihr nach gefühlten 10 km Hoppelpiste (in echt glaub nur einer) endlich an unserem Tor angelangt seid, heißt es zuerst einmal Klingel betätigen. Nach einer freundlichen Einladung (meist brüllt jemand: „Hoooochkommen!“) könnt ihr das Gelände betreten.

Vorbei an einer bunten Rabatte und einem kleinen Steingarten mit zwei riesigen Findlingen führt der Weg nach oben in Richtung Hundehaus und Quarantänestation für Katzen und Hunde. Auf der linken Seite befindet sich das Katzenhaus, doch dazu kommen wir später. Vor den Hofausläufen heißt es erst einmal warten, bis man abgeholt wird.

Zusammen mit einer/m netten Mitarbeiter(in) könnt ihr dann das Hundehaus betreten und besichtigen. Unsere Hunde sind in insgesamt 15 Räumen untergebracht. Die auf der Gangseite gelegenen Räume können von dort auch eingesehen werden.

Verlässt man das Gebäude nach hinten heraus, so gelangt man zu den Hundeausläufen. Insgesamt können sich die Hunde in 12 Wechselausläufen tummeln. Die Betreuer achten streng darauf, dass sich jeder Hund an der frischen Luft bewegen kann. Natürlich kommen auch viele Gassigeher, die mit den meisten Hunden spazierengehen. Einige Hunde leben auch dauernd im Freien, diese Ausläufe befinden sich hinter den beiden Hofausläufen.

Auf dem Rückweg kommen wir vom Hundegang aus zur Quarantänestation für uns Katzen. Diese befindet sich im rechten oder vorderen Teil des Gebäudes. Hier gibt es auf der rechten Seite 2 Quarantänebereiche mit jeweils 4 Kabinen und mehreren Boxen für die Neuankömmlinge oder kranke Tiere. Auch das Tierarztzimmer befindet sich hier. Na ihr könnt euch sicherlich denken, dass das nicht zu meinen Lieblingszimmer zählt. Hier werden die „Neuen“ untersucht, entwurmt und geimpft. Auch Kranke können hier behandelt werden.

Außerdem liegt hier noch das so genannte „Kinderzimmer“. Dieses wird für Katzenmamas freigehalten, die ihre Babys erwarten oder für Katzen, welche nur zur Kastration für ein paar Tage bei uns sind.

So jetzt verlassen wir die Katzenquarantänestation wieder und begeben uns in den Keller. Dort befindet sich die Quarantäne für die Hunde mit insgesamt 4 Zwingern. Außerdem noch ein Zimmer mit Freigang für Katzen.

Nachdem wir jetzt das gesamte Gebäude besichtigt haben, laufen wir vorbei an den Hofausläufen zuerst zum „Katzenhaus“.

Dies ist das größte Gebäude in unserem Tierheim. Hier befinden sich im Erdgeschoss die Toiletten, im Eingangsbereich ein Katzenzimmer, das für uns ganz wichtige Futterlager (haben wir leider keinen Zugang dafür), der Versammlungssaal, der Frühstücksraum und das Büro.

Verlässt man den Frühstücksraum kommt man vorbei an der Küche in die Kinderabteilung. Hier sind in 6 hübsch eingerichteten Zimmern meist die kleinen Nervensägen untergebracht, die immer nur herumtollen und spielen wollen. Natürlich auch mal Mamas mit ihren Babys, die etwas Ruhe brauchen. Aber eigentlich ist dort immer etwas los und ein Besuch lohnt sich auch nur zum Schauen und Lachen.

Zurück aus der Kinderabteilung gehen wir nun wieder in den Flur und von dort aus die Treppe nach oben in die eigentliche Katzenabteilung. Dort liegen rechts und links des Ganges insgesamt 9 gemütlich eingerichtete Katzenzimmer und die Futterküche. In diesen Zimmern sind die Katzen, welche vermittelt werden sollen, untergebracht. Alle Zimmer sind, wie in der Kinderabteilung, mit Glastüren ausgestattet und haben ein mehr oder weniger geräumiges Bad zur Aufstellung der Toiletten und zur Reinigung. In Ausnahmefällen können in den großen Bädern mit Fenster auch einmal „Notfellchen“ untergebracht werden.

So, jetzt gehen wir mal wieder die Treppe nach unten und in Richtung Ausgang und nach links um das Haus herum. Hier befindet sich der Flachbau mit der Kleintierabteilung. In 2 Bereichen befinden sich 6 Kabinen mit möglichen Außenausläufen für entspanntes Hoppeln, fröhliches Buddeln und Jagen. Außerdem noch 2 kleine Küchenbereiche für die Futterzubereitung.

Lässt man jedoch die Kleintierabteilung links liegen, kommt man an das Gehege, wo früher unser Rehbock „Egon“, unser Schwan „Gabi“ lebten, sowie unserer Gänse „August“ und „Auguste“. Da irgendwann leider jeder Mal über die Regenbogenbrücke gehen muss, leben dort mittlerweile in mehr oder weniger „trauter“ Eintracht mit den Freigängerkatzen Otto, Krümel und August.

Unsere Rehe Otto und Krümel muss man regelmäßig suchen, es sei denn es gibt beispielsweise Brombeerzweige.

Gegenüber von unserem Katzenhaus ist unser so genanntes „Eigenheim“ gelegen. Hier werden bei Bedarf die Pensionstiere untergebracht. Im Erdgeschoss befinden sich 2 Zimmer für die Hunde und im 1. OG 6 Zimmer für meine Artgenossen. Auch hier sind die Menschen immer dabei Neues zu schaffen und die Bedingungen zu verbessern. Sollen es doch die Tiere die hier untergebracht sind, so schön wie möglich haben, wenn sie schon ihre vertraute Umgebung und ihre geliebten Menschen auf Zeit entbehren müssen.

Jetzt haben wir nur noch das Kellergeschoss des „Katzenhauses“ zu besichtigen. Hier befinden sich das Waschhaus mit Trockenraum, die Keller und eine Hundeabteilung zur Unterbringung der „Senioren“. Diese leben in 4 Zimmern mit ebenerdigem Ausgang und müssen somit keine Treppen steigen.

In den anderen Räumen haben sich die Freigängerkatzen häuslich eingerichtet. Im Kellergang auf den Heizungsrohren ist es im Winter angenehm warm und auf den immer vorhandenen Wäschebergen kann man herrlich dösen und schlafen, nach einer gehaltvollen Mahlzeit. Natürlich sind auf den Wandbrettern auch gemütliche Körbchen und Kuschelhöhlen im Trockenraum aufgestellt.

So, ich hoffe, ich konnte euch „virtuellen“ Besuchern einen kleinen Einblick in unser Tierheim vermitteln. Aber ich muss euch sagen, bei einem persönlichen Besuch ist alles viel schöner und es gibt noch jede Menge andere Bereiche auf dem riesigen Gelände zu entdecken. Außerdem könnt ihr die hier lebenden Tiere kennenlernen und beobachten und vielleicht fällt auch die Entscheidung, das eine oder andere mit nach Hause zu nehmen. Also fasst euch ein Herz! Wir alle freuen uns auf euren Besuch!


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