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Bericht 3

08.10.2012 von Tierheim Team

Bericht 3

Hallo ihr lieben Zweibeiner,

habt ihr all die gut versteckten Osternester gefunden? Bei uns im Tierheim hab ich auch was Tolles entdeckt, aber erst mal der Reihe nach.


Ihr habt euch sicher schon gefragt, ob es mich überhaupt noch gibt. Ja, und es geht mir sehr gut. Leider ist es ziemlich schwer jemanden zu finden, der all meine Erlebnisse aufschreibt. Derzeit herrscht akuter Personalmangel unter den Pflegern und sie haben alle Hände voll zu tun, um den normalen Tierheimbetrieb aufrecht zu erhalten, da will ich nicht auch noch nerven. Manchmal sitzen sie im Büro, um einen Kaffe zu trinken…..nun da wäre Zeit für ein Gespräch, aber ich muss euch sagen…da hab ich entweder mit kauen zu tun, wenn`s ein Leckerlie gibt oder ich lass mal so richtig mein Fell kraulen und wer will da schon plappern?

Leider mussten wir uns wieder von ganz lieben Freunden verabschieden. Eichhörnchen Paulinchen, die Hunde Bella, Icke, Anka und Chelsae, der Vorstandskater Peter und Tommy sind über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich kann euch sagen, sie fehlen mir ganz schön. Vor allem der liebe Tommy der anfangs so schüchtern war und sich zum Schluss unserer Gruppe der Bürokatzen angeschlossen hatte.


Nun aber zu meiner geheimnisvollen Entdeckung….
Seit ein paar Wochen drangen merkwürdige Geräusche in mein hochsensibles Katzengehör. Ich konnte sie zu erst nicht zuordnen, denn sie sind nicht oft hier zu hören. Es klang wie ein Fauchen und Wimmern und ich hatte alle Mühe zu erkunden, woher das kam. Dann bemerkte ich, wie immer mal jemand in der Quarantänestation verschwand und erst nach einiger Zeit wieder auftauchte, mit vielen Decken im Arm. Was hatten die Pfleger da unten versteckt? Neugierig schlich ich mich ans Fenster und sah …………… nichts, nur leere Zimmer, komisch, denn sonst waren da unten immer Hunde untergebracht.
Nun da ich von Natur aus sehr neugierig bin, immerhin bin ich ja eine Katze, gab ich so schnell nicht auf und immer wenn jemand in Richtung Quarantäne verschwand, schlich ich hinterher.
Nach ca. einer Woche Detektivarbeit konnte ich meinen Augen kaum trauen. Es war so wunderbar was ich da durchs Fenster sah. 10 kleine Wollknäule und ihre Hundemama. Nun es gibt ja nichts Schöneres als Katzenbabys, aber ich muss zugeben, dass die Kleinen wirklich niedlich sind. Anfangs waren sie in einem hinteren Zimmer untergebracht und lagen zusammen mit Hundemama Saba in einer Wurfbox, kein Wunder das ich sie da nicht sehen konnte. Jetzt dürfen sie alle Räume der Station nutzen und erkunden neugierig ihr neues Zuhause. Zurzeit kann man sie noch nicht besuchen, aber wenn es so weit ist, lass ich es euch wissen.


Ich habe auch eine neue Freundin. Sie heißt Fräulein Heinrich und gehört nun zu den Bürokatzen. Keine Ahnung wie sie es angestellt hat, aber die Pfleger sind damit einverstanden, das sie bei uns im Saal fressen und übernachten darf.


Unser jüngster Neuzugang ist eine ganz edle Dame. Sie nennen sie Gabi und sie ist ein Schwan. Ich hab wenig Kontakt mit ihr, denn sie lebt bei Egon im Gehege. In der freien Natur könnte sie nicht mehr überleben, da sie nach einer schweren Halsverletzung nur noch aufgeweichtes Futter fressen kann und Probleme mit dem Gleichgewicht hat. Wenn ihr zu uns ins Tierheim kommt oder im Wald spazieren geht, könnt ihr sie vom Zaun aus sehen.


So das war erst mal das Wichtigste aus dem Tierheim „Waldfrieden“. Ach da fällt mir noch etwas ein. Am 21.04.2012 treffen wir uns zu einem Arbeitseinsatz. Wir freuen uns über jede helfende Hand.


Bis bald
eure Lisa


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